Geht es dir auch manchmal so, dass du dich von den Aufgaben und den Dingen, die in deinem Leben anstehen, überwältigt fühlst? Dass du gar nicht weißt, wo du anfangen sollst? Wenn wir nicht wissen, was unser nächster Schritt sein wird, verfallen wir in eine Art Starre – besser bekannt unter dem Namen Aufschieberitis 😉

Du denkst dir vielleicht: „Warum bin ich nur so faul?“ „Warum kann ich meine To-Do Liste nicht abarbeiten?“ „Warum komme ich nicht voran?“

Dinge aufzuschieben bedeutet aber nicht, dass du faul bist oder dir das „Durchbeißer-Gen“ fehlt. Es bedeutet, dass du deine Ziele und Prioritäten nicht ausreichend klar definiert hast. Überlege einmal, wenn du nicht weißt, wo du hinlaufen möchtest, wenn du dein Ziel nicht kennst, wird es dir sehr schwerfallen, den ersten Schritt zu laufen – du weißt ja gar nicht, in welche Richtung! Wenn du aber weißt, dass du in 10 Minuten mit einer Freundin in deinem Lieblingscafé verabredet bist (und du den Weg dahin kennst), wie leicht wird es dir fallen, loszulaufen? Vermutlich sehr leicht!

In diesem einfachen Beispiel sind gleich 3 Lektionen versteckt:

1. Du musst dein Ziel kennen

Um zu wissen, was du zu tun hast, musst du wissen, wohin die Reise gehen soll! Was möchtest du in deinem Leben erreichen? Was sind Dinge, die du erleben möchtest? Achte darauf, dein Ziel so konkret wie möglich zu formulieren! „Viel verdienen“ ist kein konkretes Ziel! Welches Jahresgehalt möchtest du erreichen? Willst du dies durch Selbstständigkeit oder ein Angestelltenverhältnis erarbeiten? In welchem Zeitrahmen möchtest du dieses Ziel erreicht haben? Im nächsten Jahr, in fünf Jahren, in 10 Jahren? Schreibe dein Ziel so konkret wie möglich auf!

2. Dein Ziel muss dich mit Vorfreude erfüllen

Wenn du dein Ziel oder deine Ziele (ich weiß, du hast viele!) so konkret wie möglich aufgeschrieben hast, dann überprüfe sie dahingehend, ob dich deine Ziele mit Freude erfüllen. Wirst du aufgeregt, wenn du denkst, diese Dinge zu erreichen? Kribbelt es in deinem Bauch? Hast du vielleicht sogar etwas Angst? Gut! Wenn du dich aber schwer fühlst oder dich deine Vision nicht inspiriert, dann reflektiere, warum dies der Fall ist. Hast du etwas aufgeschrieben, was eigentlich nicht dein Ziel ist, sondern deine Eltern oder deine Umgebung von dir erwartet? Oder hast du dir dein Ziel nicht hoch genug gesteckt? Streiche die Ziele, die nicht wirklich deine sind! Es ist schließlich dein Leben! Und spiele mit der Größe deiner Visionen – sie sollten schon eine Herausforderung sein.

3. Du musst den Weg zu deinem Ziel kennen

Wenn du dein Ziel vor Augen hast (dein konkretes Ziel mit Zeitangabe, das dich vor Vorfreude aus den Socken haut!), dann mache dir einen groben Plan, wie du dieses Ziel erreichen kannst. Wenn du beispielsweise 50.000 € Jahresumsatz mit deiner neu gegründeten Selbstständigkeit erreichen möchtest, mache eine ungefähre Aufstellung, durch welche Produkte oder Dienstleistungen du diesen Umsatz erwirtschaftest. Wenn du Yoga-Lehrerin werdest willst, mache dir einen ungefähren Plan, wie du dir Zeiträume für die Ausbildungsstunden schaffst und wie du die Ausbildung finanzieren kannst. Aber Achtung: Bitte tappe nicht in die Falle, alles wissen zu wollen und alles genau vorgeplant zu haben, bevor du in die Umsetzung gehst! Wenn du willst, dass alles perfekt vorbereitet ist, bevor die Reise los geht, wirst du niemals loslaufen. Mache dir also einfach einen groben Fahrplan und dann: Gehe den ersten Schritt! Hier ist nämlich ein Geheimnis: Du musst immer nur den nächsten Schritt kennen und dann diesen gehen! Oft können wir noch gar nicht wissen, was sich hinter der nächsten Kurve verbirgt. Es bringt daher auch gar nichts, alles antizipieren zu wollen. Stelle dir vor, du läufst im Dunkeln und hast eine Taschenlampe mit einer nicht besonders großen Reichweite. Du siehst daher immer nur den Weg einen Meter vor dir, der Rest ist dunkel. Aber weißt du, was? Dieser eine Meter an Sichtweite reicht dir, um den nächsten Schritt zu gehen. Und wenn du diesen Schritt gegangen bist, siehst du wieder einen Meter weiter usw…. Bis du den ganzen Weg zurückgelegt hast und dein Ziel erreicht hast!

Meine Aufgabe an dich lautet daher: Definiere die Ziele, die ein Bauchkribbeln bei dir auslösen und überlege, was der jeweils erste Schritt in die Richtung deiner Ziele ist. Und dann laufe los und erkunde, wie sich der Weg entfaltet! Viel Spaß 😊

Was sind deine Ziele? Und welche Ziele hast du schon erreicht? Lass es mich in den Kommentaren wissen! Ich freue mich immer, von dir zu hören! Und wenn du einer Gemeinschaft von Frauen beitreten möchtest, die sich gegenseitig bei der Umsetzung ihrer Ziele unterstützen und anfeuern, dann komme in unsere kostenlose Facebook Gruppe „Femmes sans souci“ !

Deine Elisa

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