Egal, welches Ziel du hast oder welche Art der Veränderung du in deinem Leben erwirken möchtest – ob du deinen Job wechseln möchtest, auf der Suche nach einer Beziehung bist oder dein eigenes Unternehmen gründen möchtest – du wirst immer auf Herausforderungen stoßen, du wirst mit Ängsten zu kämpfen haben und Unsicherheit und wahrscheinlich wirst du ab und zu an dir selbst zweifeln und daran, ob du dein Ziel auch wirklich erreichen kannst. Das alles ist ganz normal und gehört zum Leben dazu. Das wichtigste, das du lernen kannst, um mit diesen Herausforderungen besser umgehen zu können ist: Du bist nicht deine Gedanken.

Lass mich erklären: Durch deinen Kopf wandern ständig Gedanken, wenn du nicht gerade ein Buch liest, konzentriert einen Film schaust oder in ein Gespräch vertiefst bist. Sobald dein Kopf nichts zu tun hat – beim Abwaschen, zum Bus laufen oder einfach, wenn du mit deinen Gedanken abschweifst von dem, was du eigentlich gerade tust – füllt er sich mit Gedanken. Diese Gedanken können Gedanken der Vorfreude sein, Erinnerungen an die Vergangenheit, das Durchgehen der to-do Liste für den Tag oder das Grübeln über aktuelle Probleme. Vielleicht kennst du außerdem das Phänomen, das diese Gedanken, diese innere Stimme, dein Leben auch ab und zu kommentiert, im Sinne von „Das ist ja richtig gut gelaufen“ oder „Da hast du jetzt aber Mist gebaut“. Wie du wahrscheinlich schon selbst festgestellt hast, kann dir diese innere Stimme Mut machen und dich aufbauen oder sie kann dich davon überzeugen, dass du dein Ziel nicht erreichen wirst, weil du nicht kompetent genug, nicht schön genug oder nicht selbstbewusst genug bist. Und hier kommt das Tragische: Viele Menschen geben dieser Stimme einfach unreflektiert Recht, da sie „eins“ sind mit dieser Stimme.

Wenn du es aber schaffst, dich innerlich von dieser Stimme zu distanzieren, kreierst du dir Freiheit und emotionale Stärke. Du bist nicht dazu gezwungen, deinen inneren Dialog als absolute Wahrheit anzusehen.

Gehen wir das mal an einem Beispiel durch: Angenommen, du schaust aus dem Fenster und siehst, dass es regnet. Automatisch kommt dir der Gedanke: „So ein Mistwetter! Jetzt kann ich gar nicht wie gedacht mit den Kindern in den Zoo gehen, wie blöd! Das Wetter versaut uns den ganzen Tag.“ Überlege einmal, welche Emotion sich in dir ausbreitet, wenn du diesen Gedanken hast. Wahrscheinlich ärgerst du dich, bist frustriert, traurig oder deprimiert. In genau der gleichen Situation könntest du dir aber auch denken „Oh, es regnet, das wird ein ganz kuscheliger Tag. Da bleiben wir am besten entspannt zuhause, machen eine schöne heiße Schoki mit den Kindern und schauen gemütlich einen Film an oder spielen ein Spiel.“ Die Emotionen werden da ganz andere sein. Wenn du beim Anblick des Regens so denkst, spürst du wahrscheinlich Glück, Vorfreude, Dankbarkeit und Gelassenheit. Und in diesem emotionalen Zustand wirst du auch ganz anders agieren und reagieren, anders mit deinen Mitmenschen umgehen und insgesamt ein anderes Erleben für dich kreieren als in dem ersten Szenario. Und hier kommt das verrückt: Du kannst dir bewusst aussuchen, welche Gedanken du hast! Wenn dir einmal wirklich bewusst geworden ist, wieviel Macht deine Gedanken darüber haben, wie sich dein Leben entfaltet und darüber, wie glücklich oder unglücklich du bist, hast du eine Wunderwaffe um deinen emotionalen Zustand positiv zu beeinflussen. Und aus dieser positiven Emotion heraus, wirst du andere Handlungen vornehmen und gelassener mit Herausforderungen umgehen. Das erhöht nicht nur die Wahrscheinlichkeit, deine Ziele zu erreichen, es macht den Weg zu deinem Ziel auch viel angenehmer und glücklicher.

Diese Arbeit, sich von automatischen Gedanken zu distanzieren und bewusst Gedanken zu wählen, die einen stärken, geht nicht von heute auf morgen. Ein guter Anfang ist, mit Meditation zu starten. Vor allem in der Achtsamkeitsmeditation geht es darum, Gedanken kommen und gehen zu lassen, sich nicht mit diesen zu identifizieren und diese auch nicht zu bewerten. Wenn du diesen Umgang mit deinen Gedanken verinnerlicht hast, kannst du dazu übergehen, dir zu überlegen, welche positiven Gedanken du stattdessen wählen möchtest, die dir helfen, dich stärker, glücklicher und motivierter zu fühlen.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei diesem Weg zu innerer Unabhängigkeit und freue mich, wenn du deine Erfahrungen zu diesem Thema mit mir in den Kommentaren teilst.

PS: Wenn dich das Thema der inneren Stimme noch stärker interessiert, dann registriere dich für mein kostenloses Webinar „Selbstbewusst & Lebensfroh – Wie du mit deiner inneren kritischen Stimme Freundschaft schließt“! Das Webinar ist schon morgen am 28.03., also schreibe dich jetzt fix ein unter diesem Link: https://lafemmesanssouci.com/kurse/webinar-selbstbewusst-lebensfroh/

Alles Liebe,

deine Elisa

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